Bildnachweis: © FH Kufstein Tirol

Autonome Fahrzeuge, zeichnende Roboter und ein Flug zum Mars

Zeichnender Roboter mit präparierten Stiften und dem Ergebnis einer Zeichnung

Erste Schritte im Smart Development

In innovativen Vorlesungen des Studiengangs Smart Products & Solutions lehren Studierende einem Roboter das Zeichnen und entwickeln ihr erstes autonomes Fahrzeug. Um die Kenntnisse des autonomen Fahrens zu vertiefen, fliegt der erste Jahrgang sogar zum Mars.

In den Vorlesungen „Mechatronische Sensoren und Aktoren“ und „Sensorik“ haben Studierende des neuen Masterstudiengangs Smart Products & Solutions erste Entwicklungsergebnisse erbracht. Um dem hauseigenen 5-Achs Roboter das Zeichnen beizubringen, haben die Studierenden, innerhalb eines Tages, die dafür notwendigen Programmierkenntnisse erlernt. So konnten sie den Industrieroboter ansprechen und ihr Wissen gleich praktisch anwenden.


Autonome Fahrzeuge folgen einer Linie

Um die Komplexität der technischen Herausforderung und das Zusammenspiel der einzelnen Sensoren praxisnah zu erfahren, stellten die Lektoren Prof. Dr. Djones Lettnin und Dipl.-Ing. Thomas Schmiedinger den Studierenden eine mindestens genauso spannende zweite Aufgabe: Die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs, das verschiedene Disziplinen beherrschen sollte: eine Geradeausfahrt, einen Rundkurs sowie einer schwarzen Linie am Boden folgen. Während manche Teams mehr Zeit in die theoretische Betrachtung und Simulation investierten, verfolgten andere den praktischen „Trial and Error“-Ansatz.


Marsrover müssen Hindernisse überwinden

Im Rahmen der Lehrveranstaltungen „Project Management“, „System Engineering“ und „Embedded Systems“ stellten die Lektoren den Studierenden einen weitere Challenge: einen autonomen Marsrover zu entwickeln. Die Designs dafür entstanden an der Fachhochschule, die Prototypen bauten die Studierenden dann in Wattens im Center for Rapid Innovation. Dort standen innovative Technologien, wie Lasercut, 3D-Druck und eine Leiterplatinenfräse zur Verfügung.


Nach der technischen Abnahme mit Falltest mussten sich die Prototypen auf fünf Teststrecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden unter realen Bedingungen bewähren: Hindernisse überwinden, Objekte erkennen und sich orientieren.


Die Studierenden präsentieren die Fahrzeuge live bei der Langen Nacht der Forschung am 13.04.2018 an der Fachhochschule.

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